Mit ihrem neuen Programm „Unerhört weiblich 2.0“ beleuchtet das Tschida-Ensemble zum Weltfrauentag die Frau von allen Seiten. Dabei sind sich die Musikerinnen schnell einig: Die Frau ist einzigartig und unersetzlich! Britta Bauer, Querflöte, Petra Schwarzkopf, Mezzosopran, Ilse Kösling, Klavier und Alexandra Tschida, Sopran, verkörpern dabei die schöne, starke, kluge, aber auch mitunter zickige Frau von Welt. Beschwingt und mit viel Humor präsentieren sie Songs aus Klassik, Musical, Film und Schlager. Auch Sheherazade, Carmen und Eurydike schauen an diesem Abend vorbei. Dass der Mann natürlich ebenfalls eine Rolle spielt, ist ja klar – ohne ihn geht’s halt doch nicht. So schwärmen die Damen „So ein Mann, so ein Mann, zieht mich unwahrscheinlich an“ und „Er gehört zu mir“.
Eintritt frei, Spenden erbeten
Tschida Ensemble
Das Tschida Ensemble aus dem Kreis Ahrweiler begeistert seit vielen Jahren das Publikum mit niveauvollen und unterhaltsamen Konzerten.
Dabei liegt dem Programm stets ein Thema zu Grunde, das die Musikerinnen mit informativen und pfiffigen Texten bereichern.
Alexandra Tschida, Petra Schwarzkopf und Ilse Kösling verstehen die Musik als universelle, unsterbliche Sprache und eine fantastische Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen und für die Welt der Musik zu begeistern.
Alexandra Felizitas Tschida, Sopranistin und Namens- und Ideengeberin des Tschida Ensembles, studierte Opern- und Konzertgesang an der Folkwang Hochschule in Essen, wo sie von der Konzertsängerin Csilla Zentai unterrichtet wurde. Es folgten u.a. Engagements an den Bühnen der Stadt Wuppertal, Greifswald, Stralsund, Bonn und Lahnstein.
Viele Jahre wurde sie von der Opernsängerin Monica Pick-Hieronimi musikalisch unterstützt. Zurzeit bildet sie sich bei der Opernsängerin Anne Lünenbürger weiter. Alexandra Tschida unterrichtet mit Leidenschaft Gesang und ist in allen Genres zu Hause.
Petra Schwarzkopf, Mezzosopran und unverzichtbar als Duettpartnerin im Tschida Ensemble, ist gelernte Juristin. Schon im Kindesalter sang sie in Chören. Sie liebt kleine Formationen, in denen jeder Chorsänger ein Solist ist.
Professionellen Gesangsunterricht erhielt sie bei der Sopranistin Monica Schanzer vom Stadttheater Hagen. Es folgte das Studium bei ihrer Kollegin Alexandra Tschida.
Zurzeit bildet sie sich weiter bei der amerikanischen Mezzosopranistin Danielle Rohr, die am Theater in Koblenz als Solistin engagiert ist. Petra Schwarzkopf ist sehr vielseitig in ihrem Schaffen! So hat sie sich auch als Kinder- und Jugendbuchautorin einen Namen gemacht und mittlerweile 10 Bücher veröffentlicht. Ihre Buchvorstellungen schmückt sie oft mit ihrem Gesang.
Ilse Kösling, Pianistin und das Fundament des Tschida Ensembles,
startete ihre Karriere im Alter von 5 Jahren. Sie gehörte beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mehrfach zu den Preisträgern. Sie studierte das Fach Geschichte an der Kölner Universität, Klavier und Schulmusik an den renommierten Musikhochschulen in Essen bei Prof. Detlef Kraus und in Köln bei Prof. Roswitha Gediga-Glombitza.
Sie war Musik- und Geschichtelehrerin zuletzt am Rhein-Gymnasium in Sinzig. Heute unterrichtet sie im Ahrkreis Klavier als Musikpädagogin und ist als Pianistin Mitglied in verschiedenen Ensembles. Ihr Schwerpunkt liegt in der romantischen Tradition des 19. Jahrhunderts.
Britta Bauer
Britta Bauer ist habilitierte Privatdozentin für Querflöte an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie unterrichtet mit Leidenschaft auch Kinder und Jugendliche im Hochbegabteninstitut „Leopold Mozart“, sowie im „Pre College“ des Mozarteums.
Ihre Studenten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe. Seit 2007 ist sie regelmäßig Gastdozentin für Flöte und Kammermusik bei den internationalen Payerbacher Meisterkursen (NÖ), hält Seminare, Kurse und Workshops im In- und Ausland, wie z.B. bei den internationalen Flötenfestivals der Deutschen Gesellschaft für Flöte, sowie seit dem Sommer 2016 bei den Austrian Master Classes in Zell an der Pram.
Eine rege Konzerttätigkeit begleitet ihren künstlerischen Werdegang. Sie war 7 Jahre Soloflötistin in Bonn. Solokonzerte u.a. mit den Duisburger Sinfonikern, der Rheinischen Philharmonie Koblenz und dem Barockensemble Rheinklang Köln. Ihre Konzertreisen führten sie als Solistin zu Festivals wie Wiener Festwochen, Uferlichter, Rheingau Festival und in Länder wie Deutschland, Österreich, Bolivien, Polen, Norwegen. Mit ihrem „SIRIUS-Trio“ tourt sehr erfolgreich durch Europa. Britta Bauer hat eine internationale künstlerische und wissenschaftliche Ausbildung in Querflöte, Musikpädagogik, Medizin und Erziehungswissenschaft. Ihre Studienorte waren Bonn, Köln, Berlin, Paris und Salzburg. Mehrere Jahre studierte sie in Paris am Conservatoire National Supérieur in der Klasse von Pierre-Yves Artaud und erhielt dort wichtige Impulse zur Interpretation französischer Musik des „Fin de Siècle“.
Durch Britta Bauers medizinische Vorbildung stellt der Bezug „Körper-Instrument“ einen wichtigen Teil ihrer pädagogischen Arbeit im Querflötenunterricht dar.
Sie absolvierte zudem eine Ausbildung in „Musikermedizin und Musikphysiologie im künstlerischen Alltag“ und entwickelte speziell für den Querflötenunterricht ein Konzept: „Der Körper klingt – The Body Sounds“. Damit wurde sie bereits zu internationalen Seminaren eingeladen.
Britta Bauer ist engagiertes Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben und Fachgutachterin für Querflöte beim Deutschen Musikrat, sowie Autorin in musikpädagogischen Fachzeitschriften. Beim Schott Verlag veröffentlichte sie 2017 in der neuen „Student-Edition“ die „Kolibris“ von Emil Kronke mit pädagogischen Hinweisen zur Erarbeitung im Unterricht.
Britta Bauer ist Vorstandsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Flöte“, Kuratoriumsmitglied der Musikstiftung „ELLI“, sowie deutsche Vertreterin im „International Flute Council“. Im Sommer 2020 hat sie sich an der Universität Mozarteum Salzburg habilitiert.

FOTO: Norbert Schmitt