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SUMMARY:Spiritual Standards am 14. Dezember in Konzert in der Synagoge Ahrw
 eiler
DESCRIPTION:&nbsp\;\n\nVerjazzte Weihnacht in der Ehren'wallschen Klinik in
  Ahrweiler\nDuo Markus Burger und Jan von Klewitz interpretierte Klassiker
  neu\n\n(aus: Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler 2017 Autor: Gerd Weigl)\
 n\nSchon zum neunzehnten Male gastierte das Duo “Spritual Standards“ i
 n der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik in Ahrweiler. Im Rahmen ihrer Weltt
 ournee\, die sie u.a. nach Italien\, Österreich\, Schweiz\, Litauen\, Fra
 nkreich Polen\, Island und Nordamerika führt\, machten sie auch wieder in
  der Rotweinmetropole Station. "Bei der Anreise nach Ahrweiler empfinden w
 ir Tradtion und Heimatgefühl"\, so Pianist Markus Burger. Im Jugendstil-L
 eseraum der Klinik blieb (fast) kein Platz unbesetzt. Markus Burger\, aus 
 Pünderich von der Mosel stammender und jetzt in Los Angeles und San Diego
  lebender Pianist\, begrüßte im Lesesaal der von Ehrenwall’schen Klini
 k die Zuhörer zu einem Weihnachtskonzert der besonderen Art. „Ich freue
  mich\, dass dieses außergewöhnliche Duo mit ihrer einzigartigen Kombina
 tion von Klassikern mit Jazzelementen unser Haus in dieser weihnachtlichen
  Zeit mit Klang erfüllt. Das Duo ist eine feste Größe der Ehrenwall`'sc
 hen Kultur und bringt `das Jahr in festlicher Form zum Abschluss“ so Hau
 sherr Dr. Christoph Smolenski\, der seine Klinik der Psychiatrie mit solch
 en Kulturveranstaltungen öffnen möchte. Das mit „Spiritual Standards
 “ beschriebene Programm des Pianisten Markus Burger und des in Berlin le
 benden Saxophonisten Jan von Klewitz führte bekannte Lieder aus der Kirch
 en- und Weihnachtsmusik auf\, deren eingängige Melodien das Duo zu Ausfl
 ügen in den Jazz und als Basis ausgiebiger Improvisationen nutzte. Zum Re
 formationsjubiläum engagierte das Auswärtige Amt das Duo zu weltweiten K
 onzertreisen\, u.a. nach USA\, Brasilien und Italien. "In unserem neuen Al
 bum erklingen viele Lutherische Lieder"\, so Burger\, dessen Pianospiel ve
 rschmilzt klanglich mit dem Saxophon auf eine sehr harmonische Art. Die be
 kannten Lieder „Vom Himmel hoch“\, Eine feste Burg ist unser Gott" ("D
 ie Nationalhymne der Evangelen"\, so Burger)\, "Maria durch ein Dornwald g
 ing" und „Brich an du schönes Morgenlicht“ wurden mit langen Saxophon
 läufen mal hauchend schwebend\, mal füsternd leise\, mal aufbrausend jub
 ilierend jazzig interpretiert. Da ließ Burger in langen Improvisationslä
 ufen seinem Können freien Raum\, während von Klewitz sein Saxophon virtu
 os erklingen ließ. Die Interpretationsbreite von lebensbejahend jauchzend
  bis bedrückend düster in der zeitgemäßen Interpretation christlicher 
 Musik beeindruckte durch ihren tiefempfundenen Respekt. Das Zwiegespräch 
 von Klavier und Saxophon spiegelt sich in einer Symbiose von Tradition und
  Moderne. Burger und van Klewitz hatten die Ehre als musikalische Botschaf
 ter der "Lutherdekade" ausgewählt zu werden\, ein zehnjähriges Kulturfes
 t\, gefördert vom Bundesland Sachsen-Anhalt\, zum 500 jährigen Jubiläum
  der Luthrischen Reformation. Burger kündigte den "sehr tragischen Titel 
 "Aus tiefer Not schrei ich zu Dir" von Martin Luther an. Luther schrieb es
  um die Jahreswende 1523/24 als Nachdichtung des Bußpsalms 130. Das Thema
  wurde variationsreich aufgenommen\, um es als Grundlage verspielter Impro
 visationen zu nutzen. Da explodiert das Saxophon und brilliert das Klavier
 . Ebenfalls aus der Feder Martin Luthers stammen die Werke "Erhalt uns\, H
 err\, bei deinem Wort" und "Vater unser im Himmelreich". Burger zelebriert
 e auch ungewöhnliche Klavierspieltechniken\, indem er begleitend zum Saxo
 ühon mit der Hand über die Klaviersaiten strich. Die beiden musikalische
 n "Spitzbuben" webten auch schon mal Anklänge an"Summertime" aus der West
  Side Story oder James-Bond-Melodien in ihr Spiel ein. Burger zitierte Lut
 her mit den Worten:" Musik ist die Sprache mit der Gott mit uns spricht\,"
  Da Burger bewusst nicht alle Lieder ansagte\, geriet das Konzert zum "Mel
 odienraten": " Sie haben jetzt ein Blind Date mit zwei Liedern". Als eine 
 richtige Konzertpremiiere kündigte Burger das Lied "Der Mann im Mond an"\
 , dass am Reformationstag in Housten/USA entstand\, In Island gibt es nur 
 wenige eigene Weihnachtslieder. Das Duo brachte " Nóttin Var Sú Ágæt E
 in" von Einar Sigurðsson Sigvaldi Kaldalóns zu Gehör. Ihre grundsolide 
 Ausbildung und ihr umfangreiches Schaffen in unzähligen Ensembles kommt d
 en beiden exzellenten Musikern zu gute. Von meditativen mit minimalistisch
 en Ansätzen springen sie in abrupten Wechseln gekonnt und spielfreudig in
  einen swingenden Jazz\, der das Publikum begeisterte. Das Publikum klatsc
 hte das Duo verdientermaßen zu zwei Zugaben auf die Bühne zurück.\n\n&n
 bsp\;
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