Termine 2018Q1

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Januar 2018

Freitag, 05. Januar 2018; 20 Uhr

KONZERT mit dem Saxophonisten Joachim Gies

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http://joachimgies.de

Joachim Gies – Ein Magier der Klänge
„Belausche die Sterne“
Saxophone, exotische Instrumente

Die Musik des in Berlin lebenden Saxophonisten und Komponisten Joachim Gies zeichnet sich durch große Klangvielfalt und Sensibilität aus. Wie ein Klangmagier nimmt er die Zuhörer mit auf eine Suche nach zarten, unverbrauchten Klängen. „Wenn Joachim Gies zum Saxophon greift, kehrt eine nahezu meditative Stimmung ein.“ berichtet die MAZ.

Konzertreisen nach Ostsibirien und in die Mongolei haben die Musik von Joachim Gies stark beeinflusst. Er spielte in buddhistischen Klöstern und in der Wüste Gobi und trat dort zusammen mit einheimischen Musikern/innen auf. Die ruhige Intensität asiatischer Klänge verbindet Joachim Gies mit neuen ungewöhnlichen Spielformen des Saxophons.

In seinen Solokonzerten spielt der Multiinstrumentalist neben dem Saxophon eine Vielzahl von exotischen Instrumenten. Mit Brummkreisel, Melodika und Mundharmonika ruft er Kindheitserinnerungen wach. Außereuropäische Instrumente wie die pakistanische Rahmentrommel, afrikanische Perkussionsinstrumente und asiatische Gongs öffnen exotische Klangräume. Auch neu entwickelte Instrumente kommen zum Einsatz, so die Butthan, die an balinesische Gamelanorchester erinnert und das Aquaphone, das subtile Wasserklänge entfaltet.

„Die Zuhörer erlebten eine andere Zeit, die mal still zu stehen scheint, sich ausdehnt und wieder intensiv erlebt wird. Hören, horchen und lauschen werden neu erlebt, weit ab von einer Welt des täglichen Lärmkonsums,“ schrieb die MAZ. Die Rhein-Zeitung berichtete: „Gies spielt spannend und überzeugend … In den intensiven Pausen lernt man gleichsam neu hören; etwas Besseres kann über Musik kaum gesagt werden.“ „Obwohl Joachim Gies allein auf der Bühne stand, klangen seine Instrumente teils wie ganze Orchester. Ein spannendes Erlebnis,“ urteilte die MOZ.

Neben Kammermusiken bilden Literaturvertonungen, Filmmusiken und Hörspiele weitere Schwerpunkte seines Schaffens. 2012 erhielt er den Kompositions-Förderpreis der A und A Kulturstiftung. Die Uraufführung der Hölderlin-Vertonung „Mnemosyne“ fand mit Gerd Wameling statt. 2015 vergab die Stiftung an ihn einen weiteren Kompositionsauftrag mit Hölderlin-Vertonungen, die 2016 mit der Schauspielerin Angela Winkler uraufgeführt wurden.

Donnerstag, 11. Januar 2018, 18 Uhr

DOKUMENTATION und DEBATTE: Auf dem Prüfstand: Lager Rebstock – Zahlen und Fakten. Mit den Autoren Wolfgang Gückelhorn, Matthias Bertram und Hans-Jürgen Ritter. Moderation: Dieter Burgard, Leiter der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten- und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz. Eintritt frei.

„Zum Thema LAGER REBSTOCK hat es in den vergangenen Wochen mehrere Meinungsäußerungen gegeben, die Zahlen und Fakten in Frage stellen, die in der Erinnerungsstätte Marienthal zu lesen sind. Dadurch werden nicht nur der Bürgerverein Synagoge Ahrweiler e.V. in ein schlechtes Licht gesetzt, sondern auch die beteiligten Kommunen, der Kreis Ahrweiler und Firmensponsoren als maßgebliche Förderer der Anlage. Unter dem Titel: Auf dem Prüfstand: Lager Rebstock – Zahlen und Fakten möchten wir am Donnerstag, den 11.Januar 2018, um 18 Uhr für Klarheit sorgen. Folglich laden wir als Trägerverein zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Ahrweiler Synagoge ein.  Unter Moderation von Dieter Burgard, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenk-stätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz, können ein-gangs die Kritiker ihre eigenen Zahlen und Behauptungen mit Primärquellen be-weisen.
Danach werden wir dazu Stellung nehmen und die von uns in der Erinnerungs-stätte präsentierten Fakten mit Dokumenten und Zeugenaussagen belegen.
Uns ist daran gelegen, die in Leserbriefen vorgetragenen Meinungen mit Sach-lichkeit zu bewerten.“ Klaus Liewald Wolfgang Gückelhorn

 

Sonntag, 14. Januar 2018, 17 Uhr

 

„Es ist verraten“

Konzertnachmittag mit Duetten, Quartetten und Liedern u.a. von Schumann,
Saint-Saens, Montsalvatge und Brahms  Eintritt frei

Dagmar Braß, Kornelia Reinke, beide Mezzosopran, und Christoph Schürmann am Klavier freuen sich, am 14.01.2018 einen Ausflug in die spanische Folklore zu unternehmen und eine Auswahl in ihrem Konzert, das seit 2013 jeweils im Januar in der ehemaligen Synagoge in Ahrweiler stattfindet, präsentieren zu dürfen.
Duette und Quartette aus dem „Spanischen Liederspiel“ von Robert Schumann, deren Texte den von Emanuel Geibel übersetzten Volksliedern und Romanzen der Spanier entnommen wurden, werden in abwechslungsreicher Zusammensetzung mit Liedern des spanischen Komponisten Xavier Montsalvatge und einer Auswahl aus den Zigeunerliedern von Johannes Brahms dargeboten.
Der spanische Komponist und Musikkritiker Xavier Montsalvatge, geboren 11.03.1912, verstorben am 07.05.2002 in Barcelona, war fasziniert von kubanischen Melodien. Diese hatte er in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts von katalanischen und kubanischen Seeleuten an der Costa Brava gehört. Durch diese Melodien beeinflusst, entstand u.a. das Wiegenlied „Canción de cuna para dormir a un negrito“, welches zu einem seiner beliebtesten und erfolgreichsten Werke wurde.
Robert Schumann schrieb 1849 an Carl Reinecke:“ Ich glaube, es werden dies meine Lieder sein, die sich vielleicht am weitesten verbreiten“. Gemeint war sein Werk Spanischen Liederspiel, op. 74. Er täuschte sich gehörig. Es wurde ein großer Erfolg.
Schumanns Kompositionen auf Nachdichtungen spanischer Texte von Emanuel Geibel treffen genau den richtigen Ton, der an spanische Vorbilder angelehnt ist. Spanisch temperamentvoll ist nicht nur die Musik, sondern auch der Inhalt der Lieder. Es geht um Leidenschaft und Liebe, eine Geschichte zweier Liebender, die aber erst im vierten Stück, dem Sopran-Tenor-Duett „In der Nacht“ zueinander finden.
Den Zigeunerlieder, ein Liederzyklus ursprünglich für 4 Singstimmen und Klavier von  HYPERLINK „https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms“Johannes Brahms, liegen Texte ungarische Volkslieder in deutscher Nachdichtung von Hugo Conrat (eigentlich Hugo Cohn), einem Bekannten Brahms’ aus dem Wiener Kreis zugrunde.
Am 31.10.1888 fand die erste öffentliche Aufführung der Lieder in Berlin statt. Von Anfang an war dieser Zyklus ein großer Erfolg und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit gerade auch bei Chören.
Neben Fabian Hemmelmann, Liedsänger aus Bonn und Mitbegründer der Kölner Vokalsolisten, der die Sängerinnen seit vielen Jahren musikalisch unterstützt, konnte der Tenor Leonard Reso, ebenfalls Mitglied der Kölner Vokalsolisten, als weiterer Sänger gewonnen werden.
Die Moderation übernimmt, wie in den letzten Jahren, Fabian Hemmelmann.

 

Sonntag, 21. Januar 2018, 18 Uhr

KONZERT: Ríona Ó Madagáin & Matt Griffin
Sängerin/Songwriterin aus Irland

Die Sängerin/Songwriterin Ríona Ó Madagáin aus dem irischen Dingle verzaubert mit ihrer betörenden Stimme gemeinsam mit Matt Griffin an der Gitarre und am Bass. Bei ihren Songs hat sie sich von KünstlerInnen wie Nina Simone, Glen Hansard und Joni Mitchell beflügeln lassen – reinste musikalische Poesie, die noch lange nach dem Konzert verweilt. Ríona entdeckte als Teenager die Musik und zog mit 17 in das Musikmekka Dingle in der irischen Grafschaft Kerry, um inmitten der inspirierenden Musikszene von Dingle ihre eigenen Songs zu schreiben und zu performen. Ihre Lieder und Texte berühren, fesseln und klingen lange nach. Ríona wirkte beim weltberühmten Dingle-Festival „Other Voices“ mit und performte u.a. auch in Derry, London und New York. Sie stand bereits gemeinsam mit Sharon Shannon, Maria Doyle Kennedy und Jack L. auf der Bühne und bringt ihren einzigartigen Sound nun auch nach Deutschland.

Matt Griffin begleitet Ríona an der Gitarre und am Bass. Er ist weltweit als Begleitgitarrist von irischen FolkmusikerInnen wie Theresa Horgan, Méabh Begley, Séamus Begley, Dezi Donnelly (Toss the Feathers, Michael McGoldrick Band), Niamh Ní Charra und den Chieftains getourt.

https://www.youtube.com/watch?v=MLEkDSsuZqk
(Kasse 17.30 Uhr), Eintritt: € 12,00/10,00                                                      Reservierungen unter Tel. 0171 / 4926236 oder Tel. 02641 / 4016

Samstag, 27. Januar 2018, 20 Uhr

   

GEDENKKONZERT zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Liederabend mit UlrichSchütte –  Bass-Bariton , Trung Sam               Klavier,  Irena Wachendorff   Rezitation

Am Samstag, den 27. Januar 2018 in der  ehemalige Synagoge Ahrweiler erklingen Lieder nach Gedichten von Erich Fried (1921 – 1988) und Heinrich Heine (1797 – 1856) in Vertonungen von Martin Christoph Redel und Franz Schubert. Redel komponierte das lyrische Traumbuch „Was es ist“ (eine Auswahl von 12 Gedichten) für Bariton und Klavier; Thomas Quasthoff führte den Zyklus erstmalig 2001 in Wien auf, Ulrich Schütte sang die Lieder ebenfalls zwischen 2006 und 2017 mehrfach, u.a. in Paris 2006. Aus Franz Schuberts letztem Lieder-Zyklus „Schwanengesang“ werden die sechs Heine-Vertonungen zu Gehör gebracht. Gedichte von Mascha Kaleko, Rose Ausländer und Hilde Domin, sowie jüdische Märchen liest Irena Wachendorff. . Eintritt frei, Spenden willkommen. Einlass: 19.30 Uhr.

Februar 2018

März 2018

Freitag, 09. März 2018, 20 Uhr                                                Konzert der Villa Musica

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Sternstunde der Romantik
Mit dem New Yorker Weltklasse-Geiger Giora Schmidt in der Synagoge Ahrweiler

Am Freitag, 9. März, um 20 Uhr können die Zuhörer in der Synagoge Ahrweiler in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine wahrhafte Sternstunde der Romantik erleben: das schwelgerisch schöne Klarinettenquintett von Johannes Brahms aus dem Jahre 1891 und das jugendlich drängende Streichquintett des siebzehnjährigen Felix Mendelssohn von 1826. Junge Streicher und ein virtuoser Klarinettist der Villa Musica spielen mit dem Weltklasse-Geiger Giora Schmidt aus New York. 1983 in Philadelphia geboren, machte der Meisterschüler von Pinchas Zukerman eine glänzende Karriere und lehrt heute als Professor an der berühmtesten Musikhochschule der USA, der Juilliard School. Der Sohn israelischer Eltern erinnert in der Mitte des Programms an ein Opfer der Nazi-Diktatur aus den Niederlanden: Der jüdische Komponist Leo Smit wurde aus seiner Heimatstadt Amsterdam deportiert und 1943 im KZ Sobibor ermordet. Über seinem Streichquartett von 1939 liegt der düstere Schatten des beginnenden Weltkriegs.

Giora Schmidt, New York (Violine)
Junge Solisten der Villa Musica Rheinland-Pfalz (Klarinette, Violine, Viola, Violoncello)

Felix Mendelssohn: Streichquintett A-Dur, op. 18

Leo Smit: Streichquartett (1939/40)

Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll, op. 115
Tickets zu 20 € gibt es bei der Kreissparkasse Ahrweiler (Tel.: 0 26 41 / 38 00), der Kreissparkasse Bad Neuenahr (Tel.: 0 26 41 / 7 57 30) sowie unter www.ticket-regional.de und bei Villa Musica in Mainz (Tel.: 06131 / 9251800; www.villamusica.de).

KARTENVORVERKAUF: Kreissparkasse Bad Neuenahr und Ahrweiler                                Eintritt: 20.- Euro, ermäßigt (nur Abendkasse): 10.- Euro

10. bis 22.  März  ARE-Gilde Kunstausstellung

„Kontraste“

    

 

Kontraste: Ausstellung der ARE-Gilde                                                                                           Täglich geöffnet von 14 bis 17 Uhr                                                                                   VERNISSAGE: 10. März – 15  Uhr

 

Dienstag  13. März 2018  19.30 Uhr

     

      

LESUNG der LiterAHRischen Gesellschaft im Rahmen der Ahrweiler Freiheitswochen: „Da muss ich meinen Enkel fragen…“. Eintritt frei.                                        Der Verein  LiterAHRische Gesellschaft Bad Neuenahr e.V. wurde am 1. Januar 1990  gegründet.
Die Bezeichnung „Wortwerker“ ist Sinnbild für unsere Arbeit mit dem Wort.
Es ist kreatives Schreiben in vielfältiger Form. So bringen manche von uns gerne Artikel und Kolumnen zu Papier, andere sind mehr aphoristisch ausgerichtet. Romanschreiber sind ebenso vertreten wie Lyriker, oder Menschen, die sich der Prosa verbunden fühlen.
Die Freude am Schreiben steht an erster Stelle. Für manche von uns ist es ein Hobby, es finden sich aber auch professionelle Autoren in unseren Reihen.
Zu unseren monatlichen Treffen gehören der Austausch, die Reflexion, die Arbeit am gemeinsamen Text oder das feine Spiel mit dem Wort.
Auch öffentliche Lesungen sind Bestandteil  unserer Vereinstätigkeit.
Texte, die teils aus vorgegebenen Themen entstanden sind, finden sich in der Anthologie „Auslese“ wieder. Ein Buch, welches in gemeinsamer Arbeit unserer Mitglieder entstand und das 2016 von der LiterAHRischen Gesellschaft Bad Neuenahr e.V. veröffentlicht wurde.
Wortwerker der LiterAHRischen Gesellschaft Bad Neuenahr e.V.
Kontakte und Informationen:
Anneliese Boaro / Telefon: 02641-3969950 / e-mail: a.boaro@gmx.de
Ulrike Paulick / Telefon: 02641-907756
www.wortwerker-neuenahr.de

Sonntag  25. März 2018  17 Uhr

Konzert mit Ulli Bögershausen und Simon Wahl

 

Beide Fingerstyle-Gitarristen waren bereits Gäste in der Ahrweiler Syngoge.                           Nun bestreiten beide ein gemeinsames Konzert in der Kreisstadt. Man darf auf gemeinsam gespielte Musikwerke gespannt sein. Eintritt: 12.- Euro/ermäßigt: 10.- Euro

Kartenvorbestellung: Klaus Liewald (02641 ) 40 16 Gerd Weigl (02641) 13 39

Weiter Infos folgen

Mittwoch  28. März  20 Uhr

KONZERT des Tschida-Ensemble: „Fanny und ihre Schwestern“                                         Am Mittwoch, den 28. März 2018 tritt das TSCHIDA – Ensemble um 20 Uhr in der Ahrweiler Synagoge auf. Alexandra Tschida, Sopran, Britta Bauer, Querflöte und Ilse Kösling,am Flügel widmen sich an diesem Abend den Werken herausragender Komponistinnen. Dieses war schon lange ein Wunsch der aus dem Ahrtal stammenden Musikerinnen. Sie möchten den teilweise vergessenen Komponistinnen Gehör verschaffen, denn ein großes Publikum blieb diesen weitgehend versagt; dabei lohnt sich der Blick auf diese meist unbekannte Musikgeschichte. So ist ein Programm voller romantischer und impressionistischer Klänge entstanden: Lieder und kammermusikalische Werke u.a. von Fanny Hensel, Clara Schumann, Alma Mahler sowie von Mel Bonis, Cecile Chaminade und Felicitas Kuckuck werden zu hören sein.
Besagte Komponistinnen waren hochbegabt und erhielten eine hochkarätige Ausbildung. Ihre Musik zeugt von großer Kreativität und von einem weiten Spektrum von Emotionen.
Das TSCHIDA – Ensemble freut sich auf Ihr Kommen. Mit viel Esprit bringt das Trio, das schon lange mit Freude zusammen erfolgreich musiziert die ausdrucksstarken Werke zum Klingen. Die musikalische Entdeckungsreise wird mit kurzweiligen Texten bereichert.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Einlaß ist um 19.30  Uhr.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch herzlich willkommen.