Termine 2016Q1

Jan · Feb · März · April ·Mai ·Juni · Juli · Aug · Sept · Okt · Nov · Dez

Januar

Freitag 8. Januar 2016 20 Uhr

 

Konzert „Europäische Barockmusik“
Werke von Frescobaldi, Gabrieli, Vivaldi, Caccini, Boccherini, Pucell, Ekklеs, Couperin, Blainville, Bach
Interpreten:
Herr Prof. Alexander Oratovski (Bonn – St. Petersburg), Preisträger der internationalen und russischen Musikwettbewerbe. Cello.
Frau Dr. Zoja Dmitrieva (Bonn), Musikwissenschaftlerin, Komponistin. Klavier.

Eintritt: 12 € / 8 €. Kasse: 19.30 Uhr.
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Frau Dr. Zoja Dmitrieva.
Studium am Konservatorium St. Petersburg, Abschluss als Musikwissenschaftlerin und Komponistin.
Besondere Interessen – vorchristliche Musik, russische und europäische Barockmusik, Musik der Gegenwart.
Tätigkeit in St. Petersburg bis 1998 als Dozentin für Musikgeschichte und als Moderatorin-Musikwissenschaftlerin der Konzerte der klassischen und modernen Musik.
Vom 1994 bis 1998 – Tätigkeit bei der Organisation und Durchführung der „Djagilev-Saison“- Festspielen. Künstlerische Leitung, Konzertprogramm-Produzentin, Musik- und Kunst- Referentin.
Seit 1998 wohnhaft und tätig in Bonn.

Prof. Dr. Alexander Oratovskij.
Studium an der Konservatorium St. Petersburg, Abschluss als Konzertcellist (Bei prof. Dr. M. Fischmann).
Bereits als Student hat den I Preis des Russischen Cellisten- Wettbewerb gewonnen und wurde vom Leningrader (St. Petersburger) Philharmonie-Orchester als Solo-Cellist engagiert. Zahlreiche innerrussische und internationale Gastspiele als Konzert- Cellist.
Seit 19989 wohnhaft und tätig in Europa (Niederlande. Belgien, Deutschland).
1991 gekürt als bester Cellist und Sieger des Musikwettbewerb in Gernsbach.
Seit 1999 – Chef de pupitre bei Orchester der Königsoper Wallonie in Liege (Lüttich, Belgien).
Komponist, Autor der Interpretationen der Barock-Musik für die Aufführung auf modernen Musikinstrumenten.
Letzte fünf Jahre teilt seine Zeit zwischen Bonn und St. Petersburg, wo er seine Professur erfolgreich ausübt. Hat mehrere erfolgreiche und namhafte Schüler – Solisten und Wettbewerbslaureaten – aufgezogen.

Samstag 9. Januar 2016 20 Uhr

SAXOPHON-SOLOKONZERT von Joachim Gies (Berlin). Joachim Gies – Ein Schamane des Saxophons

Eintritt: 10 / 8 Euro

Der Saxophonist Joachim Gies befasst sich in seinem neuen Soloprogramm AUSDEHNUNG DER GEGENWART mit der Frage, wie Musik unsere Zeitwahrnehmung beeinflussen kann? Musik ist ja die Kunstform, in der unser Zeitempfinden besonders sensibilisiert und gelegentlich auch auf eine empfindliche Probe stellt. Was Philosophen früher erahnten, kann heute exakt gemessen werden: dauert unsere alltägliche Gegenwartswahrnehmung zwischen 1 bis 2 Sekunden, so gelangen wir beim Musikhören zu einer Ausdehnung der Gegenwart auf bis zu 3 Sekunden. Das mag für viele etwas Unbedeutendes sein. Erlauscht man unser Dasein jedoch als Existenz in der Zeit, wird aus der Sensibilisierung des subjektiven Zeitempfindens etwas Bedeutsames. Vielleicht ermöglicht uns die Musik nicht nur, die Gegenwart zu intensiver zu empfinden, möglicherweise erahnen wir beim Hören und Lauschen Frühformen unserer Existenz, die uns eine „Erdung“ in der Gegenwart ermöglichen. Im besten Fall kann uns Musik sogar eine Vorahnung der Zukunft gewähren: als utopischer Raum einer gelungenen Kommunikation, als Frei-Raum mit einem hohen Maß an emotionaler und rationaler Sensibilität.

Der in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgewachsene und in Berlin lebende Musiker und Komponist Joachim Gies begibt sich auf die Suche nach Klängen, die unser Inneres tief bewegen. Einerseits werden Kindheitserinnerungen durch den Einsatz von Kinderinstrumenten wie Brummkreisel, Melodika und Mundharmonika wachgerufen, andererseits versetzten uns außereuropäische Instrumente in Klangwelten, die vor der europäischen Musikkultur entstanden sind: pakistanische Rahmentrommel, brasilianische Perkussionsinstrumente, asiatische Gongs und Klangschalen. Auch neu entwickelte Instrumente kommen zum Einsatz, so die Buttam, die an balinesische Gamelanorchester erinnert und das Aquaphone, das subtile Wasserklänge entfaltet. Joachim Gies verbindet die Klangfelder unserer kulturellen Wurzeln mit zeitgenössischen Ausdrucksformen. Daraus erwächst die verblüffende Erfahrung, akustisch zugleich in die Vergangenheit zu lauschen als auch Klänge der Zukunft zu erahnen.

Joachim Gies studierte Musik, Germanistik und Politikwissenschaft in Berlin. Er unternahm Konzertreisen nach Asien (Sibirien, Mongolei) und erhielt 2012 den Kompositionspreis der A und A Kulturstiftung. Seine Kompositionen sind verlegt bei Ries und Erler, Berlin. CD-Veröffentlichungen bei Leo Records, England.

Videos auf YouTube
http://www.joachimgies.de

Sonntag, 10. Jan 2016, 17 Uhr

LIEDERNACHMITTAG mit Dagmar Braß (Mezzosopran) und Kornelia Reinke (Alt) Christoph Schürmann (Klavier). Moderation: Fabian Hemmelmann,

Gastsänger: Guido Preuss und Simon Oelgemöller

Eintritt frei, Spenden willkommen, Einlass: 16.30 Uhr

Luft – Erde – Wasser Feuer

Ein Liedernachmittag mit Duetten

Die 4 Elemente stehen im Mittelpunkt des Liedernachmittages in der ehemaligen Synagoge Ahrweiler am 10.01.2016, 17.00 Uhr.

Die Mezzosopranistinnen Dagmar Brass und Kornelia Reinke, begleitet von Christoph Schürmann am Klavier haben sich erneut auf die Suche nach Duetten gemacht und sind bei bekannten und weniger bekannten Komponisten fündig geworden. Aufgrund des großen Zuspruchs den die Aufführenden bei ihrem letzten Konzert in der ehemaligen Synagoge erfahren durften, werden neben Werken von Antonín Dvořák, Hugo Wolf und Franz Schubert weitere Stücke aus dem Werk des 2006 verstorbene Komponisten Franz Xaver Gardeweg „Kleiner Galgenliederzyklus“ zur Aufführung kommen. Zudem dürfen sich die Besucher über einige „Überraschungen“ freuen.

Wie gewohnt auch dieses Mal wieder ein spannendes Programm.

Freitag 15. Januar 2016, 20 Uhr „Ein Konzert von Sehnsüchten“

 

KONZERT von Dorothea Bach (Harfe) und Marcos Kopf (Klavier), Kasse: 19.30 Uhr 12.- Euro/ 8.- Euro erm.

Marcos Kopf wird in der Stadt Buenos Aires in einer deutsch-argentinischen Familie geboren, wo er schon in frühen Jahren von seiner Mutter die ersten musikalischen Eindrücke und Klavierunterricht bekommt.Im Jahr 2000 schließt er seine klavierpädagogische Ausbildung als Bester seines Jahrganges im
Musikkonservatorium Gral. San Martín ab. Einen entscheidenden Impuls in seiner künstlerischen Entwicklung erhält er durch die Aufnahme in die „Hochschule für Musik Franz Liszt“ in Weimar.
Dort nimmt er Unterricht in verschiedenen Meisterkursen bei Persönlichkeiten wie Peter Nagy, Lazar Berman, Ferenc Radós, Lev Vinocour. 2005 schließt er sein Künstlerisches Diplom
erfolgreich ab und wird für ein Aufbaustudium in der Klasse von Prof. Peter Waas empfohlen, welches er 2007 beendet.
Parallel zu seinen künstlerischen Aktivitäten übernimmt er 2005 die Klavierklasse von Matthias Sawade an der Kreismusikschule Johann S. Bach in Mühlhausen. In den Jahren 2009-2012
unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der weimarer Musikhochschule. Einige seiner Schüler haben inzwischen schon Preise bei anerkannten nationalen Klavierwettbewerben Deutschlands erhalten. Während der Gesamtzeit gab er zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte mit anerkannten Künstlern wie Wally Hase, Walter Hilgers, Rodrigo Bauzá und Sabina Egea Sobral in verschiedenen Städten Südamerikas und Europas. Ebenso spielte er als Solist mit den „Thüringer Synphonikern“ und der „Jungen Marburger Philharmonie“.

Dorothea Bach wurde 1988 in Leipzig geboren. Sie erhielt ihren ersten Harfenunterricht bei Michael Adami an der Kreismusikschule Ahrweiler. Während dieser Zeit erwarb sie mehrfach erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Anschließend studierte Dorothea Harfe bei Mirjam Schröder an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zusätzlich nahm sie an Meisterkursen u.a. bei Monika Stadler, Evelyn Huber, Frédérique Cambreling, Isabelle Moretti, Skaila Kanga, Milda Agazarian, Marielle Nordmann, Elinor Bennett, Ursula Holliger, Ulla van Daelen und dem Jazzharfe-nisten Park Stickney teil. Außerdem studierte sie Elementare Musikpädagogik bei Prof. Marianne Steffen-Wittek und Hanne
Pilgrim an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und im Master „Music & Movement / Rhythmik – Perfomance“ bei Dr. Dierk Zaiser an der Hochschule für Musik Trossingen. Neben Unterrichtstätigkeiten als Harfenlehrerin in Weimar und im Musikzweig der Landesschule Pforta, Naumburg, sowie als Musikschullehrerin im Bereich Elementare Musikpädagogik und
Rhythmik an der Städtischen Musikschule Alfred Wagner in Suhl, konzertiert Dorothea Bach vielfach sowohl solistisch, kammermusikalisch und im Orchester in zahlreichen Städten
Deutschlands, der Schweiz und Argentiniens. Nebenbei ist Dorothea Bach immer wieder als Schauspielerin engagiert, im Jugendtheater „Stellwerk“ Weimar und als Gastschauspielerin am Deutschen Nationaltheater in Weimar und am Theater Erfurt.
Ihre Künste miteinander verbindend, entwickelte sie als Harfenistin gemeinsam mit dem Regisseur Jens Schmidl die Bühnenmusik zum Schauspiel „Amphitryon“ von Kleist am Theater Rudolstadt und mit der Regisseurin Claudia Meyer und dem Musiker Michael Wilhelmi die Bühnenmusik zum
Schauspiel „Kaufmann von Venedig“ von Shakespeare am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Sonntag, 24.01.2016 18:00 Uhr

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Konzert mit Cantamus

Konzert „Komm näher Friede…“

In einer Zeit, wo die Zahl der Kriegsflüchtlinge, die Schutz in unserem Land suchen, immer größer wird, der Frieden in Europa durch den Krieg in der Ostukraine bedroht wird und eine latente Gefahr durch islamistische Terroristen herrscht will die Neue Geistliche Lieder(NGL)-Band CANTAMUS mit ihrem Konzert „Friede komm näher…“ verdeutlichen, dass Friede kein Automatismus ist, sondern er unseres aktiven Einsatzes bedarf, dass wir gefordert sind.
CANTAMUS mischt in diesem Konzert,
am 24.01.2016, Beginn 18 Uhr in der Synagoge in Ahrweiler, Eintritt: 10 €, 8 € ermäßigt für Schüler/Studenten und Mitglieder des Synagogenvereins
neue Lieder mit alten CANTAMUS-Evergreens zu einem meditativen Konzert.
CANTAMUS versteht es, mit mehrstimmigen Gesang und einer Klangmixtur von NGL, Klassik, Pop und Rock, auf eine sehr musikalisch-sensible Art, Haltungen aufzubrechen, nachdenklich zu machen und zum Handeln anzuregen.
Lieder wie „Teufelskreise“ und „Über Leben“ beschreiben unsere inneren „Kriegszustände“ und Haltungen, die zu Unfrieden führen.
Das NGL- Lieder “Ein Anfang“ und „Friede komm näher“ weisen uns den Weg in eine friedvollere Welt.
CANTAMUS in der alten Synagoge in Ahrweiler – diese instrumental und vokal virtuose Band und der geschichtsträchtige Ort- versprechen einen sehr emotionalen und aufrüttelnden Konzertabend.

Alice Großgarten (Gesang), Gerd Jung (Gitarren, Gesang, Trompete), Frank Luxem (Gesang, Saxofone, Querflöte), Frank Uhland (Schlagzeug, Percussion), Johannes Schüller (Bass, Gesang, Keyboard) und Horst-Peter Kujath (Gesang, Keyboard)

 

 

Mittwoch, 27.01.2016 20:00 Uhr

 

Gedenkkonzert: Beginn: 20 Uhr

Klassisches Konzert zum Gedenktag: Hebräische Rhapsodie

>>faszinierend und brillant…<<

Konstantin Gockel Violine

Liudmila Givoina Klavier

>> Deutsch-Weißrussisches Duo <<

Die Gedenkveranstaltung begleiten musikalisch der Violinist Konstantin Gockel und die Pianistin Liudmila Givoina mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Ernest Bloch, George Perlman,John Williams, Joseph Achron sowie Konstantin Gockel mit seiner Komposition ‚Lilith‘ (2015 Aufführungen von ‚Lilith‘ und ‚Rasputin‘ in konzertanter Fassung).
Eintritt: frei

Konstantin Gockel – Violine studierte bei Igor Ozim, Max Rostal, Cecil Aronowitz und Rudolf Petzold. Er machte Konzertreisen, teilweise durch Vermittlung des Goethe-Instituts in alle europäischen Länder sowie in die USA, nach Kanada, Südamerika und Südkorea; auch als Konzertmeister des Heidelberger Kammerorchesters. Er erhielt den Grand Prix beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Colmar sowie den „Logos Award for the best performance of the year“ in Gent. Über 30 Uraufführungen (u. a. von Morton Feldman, Pauline Oliveros, Doris Hays, Walter Zimmermann, Alvin Curran und Tom Johnson) spielte er auf internationalen Festivals für Neue Musik. Einige Werke wurden Konstantin Gockel gewidmet, z. B. „Vorspiel Inseln“ von Markus Stockhausen und die „Rhapsodische Sonate“ von Friedrich Zehm. Von Konstantin Gockels eigenen Kompositionen produzierte der WDR den Zyklus „Fliehende Worte“. Bei Stichting Logos Gent spielte er „Die Stimme der Schlange“ als CD ein.

Liudmila Givoina – Klavier stammt aus Minsk (Weißrussland). Sie studierte an der Staatlichen Musikhochschule Minsk bei Professor Leonid Juschkewitsch und erhielt das Konzertdiplom. Sie arbeitete als Repetitorin am Theater sowie als Musikredakteurin und Moderatorin am Staatlichen Rundfunk Minsk. Sie konzertierte u.a. in Weißrussland, Lettland, Litauen und in der Ukraine. Bonn ist seit 1998 ihre neue Heimat geworden. Zahlreich sind ihre Auftritte in Solokonzerten und als Kammermusikpartnerin. 1999 wurde sie bei einem Wettbewerb im Beethoven-Kammermusiksaal Bonn mit dem „Publikumspreis“ ausgezeichnet. Liudmila Givoinas Repertoire ist sehr vielseitig. Es umfasst Werke von Beethoven, Mozart, Schubert, Chopin, Brahms sowie Melodien aus Film, Musical und Operette. Sie hat sich in Bonn als Klavierpädagogin einen Namen gemacht und unterrichtet Kinder und Erwachsene nach der russischen Methode von Professor Nathan Perelman und Professor Heinrich Neuhaus.

Das >>Deutsch-Weißrussische Duo<< wurde 2001 gegründet. Es zeichnet sich durch ein ungewöhnlich großes musikalisches Spektrum aus. Individualität und Aufgeschlossenheit für Neues und Experimentelles kennzeichnen die Arbeit des >>Deutsch-Weißrussischen Duos<>Deutsch-Weißrussische Duo<< mit einem Konzert beim „Minsker Frühling“ 2003 vor.

Sie gastierten 2009 auf Einladung der Stiftung Judaica in Krakau, Ausschwitz und Vilnius mit Aufführungen der Komposition von Konstantin Gockel „Verlassene Feuer“ zusammen mit der Pianistin Liudmila Givoina.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

http://www.lgiv.de/ http://www.lgiv.de/gockel/

Februar

Freitag 12. Februar 2016 20 Uhr

 

KONZERT: „Die Winterreise“ von Franz Schubert mit Ulrich Schütte (Bariton) und Trung Sam (Klavier). Eintritt: 12 € /8 €.
Kasse: 19.30 Uhr

Ulrich Schütte singt Schuberts „Winterreise“

Zitat aus dem Heimat Jahrbuch 2015 Kreis Ahrweiler Jhg. 72
…auch bei seinem Examen (an der Musikschule Köln) sang Ulrich Schütte „Die Winterreise“ von Franz Schubert. Als das letzte Lied geendet hatte, herrschte eine volle Minute lang Stille im Saal. Ich
hatte Angst, ich sei durchgefallen, erinnert sich Ulrich Schütte. Doch ganz im Gegenteil: Publikum und Jury waren begeistert, so dass er seine künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung abschloss.
„Sänger-Portrait Ulrich Schütte“ S. 77/78 (Theresa Menacher)

Das war 1981, seitdem hat der Remagener Sänger diesen Lieder-Zyklus in Deutschland, Europa und USA fast 200x gesungen.
Nun gastiert er mit Schuberts letzten Liedern in der ehemaligen Synagoge Ahrweiler, am 12. Februar um 20 Uhr.
Es begleitet ihn der Pianist Trung Sam, der sich auf Lied-Begleitung spezialisiert hat, seit er 2007 zum „Lied-Begleiter des Jahres“ – Preis des Kulturfonds Baden – gekürt wurde.
2011 trafen sich beide Künstler, „die Winterreise“ interpretieren Sie zum ersten Male gemeinsam in Ahrweiler.

Freitag 19. Februar 2016 20 Uhr

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KONZERT des Musikfestivals „Villa Musica“ mit Sayake Shoji (Violine) und Stipendiaten der Villa Musica. Werke von Robert Schumann, Camille Saint-Saens/Franz Liszt und Johannes Brahms. Eintritt: 16 € / 8 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 6 €. Einlass: 19.30 Uhr. VORVERKAUF ab 25. Januar bei den Kreissparkassen Ahrweiler und Bad Neuenahr.

Mehr informationen unter: http://www.villamusica.de

Romantik pur in der Synagoge Ahrweiler

Stargeigerin Sayaka Shoji spielt mit Villa Musica-Ensemble

Schwelgen in Romantik: Am Freitag, 19. Februar, 20 Uhr heißt es in der Synagoge Ahrweiler „Romantik pur“. Werke von Robert Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms stehen auf dem Programm, gespielt von der japanischen Stargeigerin Sayaka Shoji und einem Ensemble der Villa Musica. Seit sie 1999 als jüngste Geigerin aller Zeiten den Paganini-Wettbewerb gewann, hat die Virtuosin aus Japan das Publikum auf der ganzen Welt mit ihrem glutvollen Ton und ihrer hochemotionalen Spiel begeistert. In Ahrweiler beginnt sie mit dem Es-Dur-Quartett Opus 47 von Robert Schumann. Zusammen mit der Pianistin Meri Tschabaschwili und zwei jungen Streicherkollegen lotet sie Schumanns feinste Nuancen aus, besonders im zarten Andante, das zu den schönsten Sätzen des Romantikers zählt. In der Sinfonischen Dichtung „Orpheus“ von Franz Liszt leitet ein weiterer japanischer Geiger das Ensemble: Akihiro Takeda. Gespielt wird die Trio-Bearbeitung des „Orpheus“ von Camille Saint-Saëns. Krönender Abschluss des Abends wird das B-Dur-Streichsextett Opus 18 von Johannes Brahms. Zu den beiden Geigen aus Japan kommen hier die Celli von Alexander Hülshoff und Julian Bachmann hinzu, die Bratschen von Friedemann Jöns und Alba Gonzales. Die vier Nachwuchsmusiker spielen mit den beiden Spitzenkönnern Shoji und Hülshoff auf gleich hohem Niveau und verwandeln das schwärmerische Sextett des jungen Brahms in eine Sinfonie für sechs Streicher. Die Tickets kosten 16 €. Schüler, Studenten und Schwerbehinderte erhalten an der Konzertkasse reduzierte Tickets zu 8 oder 6 €. Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler und Bad Neuenahr, bei Villa Musica in Mainz (06131 / 9251800) und im Internet unter www.villamusica.de.

 

Freitag 19. Februar 2016 20 Uhr

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KONZERT des Musikfestivals „Villa Musica“ mit Sayake Shoji (Violine) und Stipendiaten der Villa Musica. Werke von Robert Schumann, Camille Saint-Saens/Franz Liszt und Johannes Brahms. Eintritt: 16 € / 8 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 6 €. Einlass: 19.30 Uhr. VORVERKAUF ab 25. Januar bei den Kreissparkassen Ahrweiler und Bad Neuenahr.

Mehr informationen unter: http://www.villamusica.de

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Samstag 20. Februar 2016 19 Uhr

KONZERT Gitarre solo mit Karl-Heinz Nicolli

NICOLLI

Der Gitarrist Karl-Heinz Nicolli erhielt mit zwölf Jahren den ersten Gitarrenunterricht. Mit vierzehn Jahren gründete er zusammen mit seinem Bruder eine Band. In den folgenden Jahren spielte er Solo-Gitarre in mehreren bekannten Kölner Gruppen.
Schon bald führten ihn Geschmack und technisches Können über die Popmusik hinaus. Mit sechzehn Jahren begann er ein zusätzliches Klarinettenstudium bei August Schmidt. Seine Zuneigung galt fortan mehr der klassischen Musik und so erarbeitete er sich die Literatur für klassische Gitarre zunächst im Selbststudium. Später studierte er bei Ioana Gandrabur Gitarre und bei Diethelm Goldacker Musiktheorie und Harmonielehre.
Heute spielt Karl-Heinz Nicolli sowohl als Solist wie als Ensemble-Spieler in den unterschiedlichsten Besetzungen. Er ist Mitglied des Kölner Gitarrenquartett sowie des Duo Pizzicato. Aufgrund seiner musikalischen Entwicklung und Ausbildung schlägt er in seinem genreübergreifenden Repertoire eine Brücke von der E- zur U-Musik, deren Bezeichnung für ihn ohnehin bedeutungslos ist. Sein Programm „Gitarrenträume“ umfasst die gesamte Palette bekannter und schönster Melodien von J.S. Bach bis E. Clapton. Er spielt heute auf seiner Meistergitarre des berühmten spanischen Gitarrenbauers Antonio Marin Montero, von dem zahlreiche Gitarrenbauer gelernt haben.

Pressestimmen: Westfälische Nachrichten: „Mucksmäuschenstill“ lauschte das Publikum konzentriet dem meisterhaften Spiel des Kölner Künstlers. Giessener Allgemeine: Karl-Heinz Nicolli aus Köln gab in der evangelischen Kirche in Bieber ein glanzvolles und viel beachtetes Konzert.
Rheinzeitung:
Eine Zugabe rundete eine von hohem Können und kaum erfassbarer Fingerfertigkeit überzeugenden Leistung ab. -Wieder ein Sonntagnachmittag zum Träumen; mit Raum und Klang !

http://www.nicolli-gitarre.de

Eintritt: 10.- (Vorverkauf und Abendkasse) und ermäßigt (nur an Abendkasse) 8.- Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte), VVK moses. buecher, Bad Neuenahr & Gut zu Fuss Gimmigen, Bonner Str. 13, Info: Gerd Weigl 02641-1339

Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler , März 2015:

Ein Virtuose auf sechs Saiten
Gittarist Karl-Heinz Nicolli gastierte in Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Wonderful tonight“, wohl eines der schönsten Liebesballaden aus der Feder von Eric Clapton, hätte auch als Motto des Solokonzertes von Karl-Heinz Nicolli in der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik in Ahrweiler dienen können. Mit seiner musikalischen Zeitreise, die die Werke von Bach, Giuliani, Barrios, Villa-Lobos, aber auch von zeitgenössischen Komponisten wie Roland Dyens, Jorge Cardoso und Eric Clapton umfasst, präsentierte der Kölner Künstler ein genreübergreifendes Programm mit bekannter und weniger bekannter Gitarrenmusik aus drei Jahrhunderten, das die 80 Zuhörer im Jugendstil-Lesesaal der Klinik faszinierte. Nicolli, ein Meister auf den sechs Saiten seiner Konzertgitarre, schaffte mühelos den Sprung zwischen andächtiger klassischer Musik wie etwa von Johann Sebastian Bach bis hin zu modernen Stücken lateinamerikanischer Komponisten, denen er mit sichtbarer Spielfreude Dramatik und Lebensfreude einhauchte. Vom italie-nischen Komponisten Mauro Giuliani (1780-1840), einer der bedeutensten Gitarrenkomponisten seiner Zeit mit Wahlheimat in Wien, spielte er das „Allegro spiritoso“ aus der Sonate C-Dur, Op. 15. Mit dynamischer Spielweise der spanischen Gitarrenschule mit Zentrum in Barcelona brillierte zu seiner Zeit der Gittarist und Komponist Francisco Tarrega. Nicolli interpretierte sein 1889 entstandenes„Capricho Arabe“ auf eine einfühlsame Weise, dass Eindrücke an einen leichten mediterranen Sommerabendwind an einem Meeresstrand mit Sonnenuntergang aufkamen. In „Sons de Carilhoes“ (sinngemäß: Große Glockenklänge) des begnadeten brasilianischen Komponisten Joao Texeira Guimaraes (1883-1947) schuf Nicolli die Illusion klingender Kirchenglocken mit einer exzellenten Spiel- und Grifftechnik. Die Vokalstimme in Eric Claptons „Wonderful tonight“ schrieb Nicolli für Gitarre um. Die vielgespielten Stücke aus der „Suite Populaire Bresilienne“ von H. Villa-Lobos erfüllte Nicoli mit südamerikanischem Temperament und Lebensgefühl. Ein wahres Wunder an Virtuosität und Schaffenskraft war der aus Paraguay stammende Musiker A. Barrios Mangore, der es verstand südamerikanische und europäische Kultur zu vereinen. Sein „Valse de Primavera“ (Frühlingswalzer) und sein „Una Limosna por el Amor de Dios“ („Ein Almosen für die Liebe Gottes“), eines der letzten Kompositionen von Mangore, das ihm einfiel, als Abends eine Bettlerin an seiner Tür klopfte, beschlossen ein Gitarrenkonzert mit klassischen und vor allem lateinamerikanischen Stücken. Virtuosität, Spielfreude und eine
angenehme Mischung von Gitarrenstücken aus 3 Jahrhunderten von zärtlichem Swing bis zu temperamentvollem Drive ließen nie den Hauch von Langeweile aufkommen. Zumal Nicolli erklärenderweise auch immer etwas Interessantes zu den einzelnen Stücken zu sagen hatte. Gerd Weigl

 

Sonntag 21. Februar 2016, 16 Uhr

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KONZERT der ‚GREAT SPIRIT SINGERS Chor-Band‘: „Pray for our planet“ mit Herbert Moizisch (Gitarre, Gesang), Baldur Moizisch (Djembe und Gesang), Arman Moizisch (E-Gitarre und Gesang), Rosi Moizisch (Gesang), Alexandra Heer (Gesang) und Ingrid Stamm-Kloft (Gesang). Eintritt: 10 € / 8 €. Kasse: 15.30 Uhr.

Pray For Our Planet

„Wir sind heute an einem Punkt, wo wir Mutter Erde als Patienten betrachten und heilerisch aktiv werden müssen. Unsere Musik soll zu diesem Zweck die Herzensverbindung zur Erde stärken und unsere Motivation zum Helfen beflügeln“, sagt Herbert Moizisch, Initiator und Bandleader, der für das Konzert ein Programm aus Native American Chants und Eigenkompositionen arrangierte – darunter auch bekanntere Great Spirit Singers Songs, zum besseren Verständnis erstmalig in deutscher Sprache.

Die Sinziger Formation entwickelte sich in den zehn Jahren ihres Bestehens von einem vielstimmigen Mantra-Chor zu einer kompakten Chor-Band aus sechs Mitgliedern: Herbert Moizisch, seine Frau Rosemarie, die Söhne Arman und Baldur, Alexandra Heer, Dr. Ingrid Stamm-Kloft. Markenzeichen sind dreistimmiger Gesang, besinnliche Lyrics und Gitarrenklänge zum Abheben.
Bei der Musik der „Great Spirit Singers“, einer Fusion aus Pop-Jazz, Ethno und Gospel, verbinden sich Leichtigkeit und Tiefe, Drive und Entspannung zu einer Welle, auf der man sich gerne davontragen und erfrischen lässt.

Nach ihren Auftritten im vergangenen Jahr, die alle mit viel Applaus bedacht wurden, freuen sich die Bandmitglieder auf ein stimmungsvolles Konzert in der Synagoge als Auftakt für ein musikalisches Jahr und versprechen eine inspirierende Zeit voller sprühender Rhythmen, leuchtender Klangfarben und globalem Spirit.

Samstag 27. Februar 2016, 17 Uhr

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KONZERT von ‚Jugend musiziert‘ – Preisträgern zwischen 11 und 18 Jahren an Klavier, Violine, Cello und Oboe.
Aus Ahrweiler musiziert als Preisträger das Geschwister-Duo Sophie-Marie (Violine) und Jan-Raphael Kemnitzer (Klavier). Werke von Vivaldi, Haydn, Mozart, Chopin, Rachmaninow, Kabalewski, Strawinsky und anderen Komponisten. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Bereits zum dritten Mal präsentieren das Geschwister – Duo Sophie-Marie und Jan-Raphael Kemnitzer sowie weitere Preisträger des Musikwettbewerbs „Jugend musiziert“ 2016 ihr Können an Klavier, Violine, Cello und Oboe.
Die jungen Künstler sind im Alter zwischen 11 und 18 Jahren und können bereits jetzt zahlreiche, sehr gute Platzierungen bei vielen Wettbewerben vorweisen.
Es werden Werke von A. Vivaldi, J. Hayden, W.A Mozart, F. Chopin, S. Rachmaninow, D. Kabalewski, I. Strawinsky und anderen Komponisten dargeboten.
Eintritt frei, um Spende wird gebeten

März

Freitag 04. März 2016 20 Uhr

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Kabarett mit Brigitte Fulgraff

Brigitte Fulgraff
„Ich lass‘ mich gehen! Kommen Sie mit?“
Musikkabarett zwischen Intelligenz und Irrsinn
Brigitte Fulgraff räumt tüchtig auf – mit dem Leben an sich, den Beziehungen und auch mit sich selber. Temperamentvoll, sympathisch, souverän – und schnell mit dem Mundwerk. Umwerfende Ausstrahlung und Performance inclusive.
Fulgraff treibt die Sehnsucht nach dem „Wilden Westen“ im zahmen Deutschland. Sie hält Ausschau nach dem Abenteuer um die Ecke. Doch die Entdeckungen sind ernüchternd: Schizophrenie von Spätgebärenden, Eigenheime mit Doppelgaragen, Schürzenjäger in Funktionskleidung und der Terror der Handy-Flatrate.
`Spiel mir das Lied von der Endentspannung´ heißt das Mantra im Yoga-Workshop: Wird hier im finalen Showdown der innere Schweinehund zur Strecke gebracht?
Fulgraff ist kein Kind von Traurigkeit und singt und trinkt sich die Welt notfalls schön… mit einem Harmonietee etwa. Und von anderen Tees weiß sie auch gleich ein ganzes Lied zu singen, denn es gibt sie: Tees für jedes Lebens – und Leidenslage. Vom Fußpilzvanille-Tee bis zum Machdichlockerlässig-Tee ist für jeden Geschmack etwas dabei.
In ihrem neuen Soloprogramm „Ich lass‘ mich gehen … Kommen Sie mit!“ präsentiert sie viele eigene neue Songs, unbändige freche Lieder und Texte, aber auch Chansons von Georg Kreisler und Songs von Funny van Dannen.
Stimmlich kann sie überzeugend alle Register ziehen. Und wenns ihr dann noch mal die Sprache oder Stimme verschlägt, lässt sie ihre Geige singen!

„Die Frau begeistert. Nicht nur mich. Das will sich also Chanson nennen? Das muss was anderes gewesen sein. Viel mehr als nur Chanson. Das war Kabarett, Theater, Parodie, Ironie, (Binsen)Weisheiten, Alltag und noch viel mehr. Irgendwie alles – Leben pur!“
(Westfälische Rundschau)

Zur Person

Brigitte Fulgraff, geb. 1970, lebt in Köln,
Violinstudium an der Musikhochschule Dortmund
Gesangsausbildung bei Michaela Krämer, Düsseldorf;
Workshops bei Gisela May, Berlin und Tina Teubner, Neuss;
Preisträgerin im Landeswettbewerb Gesang NRW 1997 in der Sparte Chanson;
Auftritte im Ersten Kölner Wohnzimmertheater
seit 1996 tourt sie mit ihren Chansonprogrammen durch Ruhrgebiet und
Rheinland
2010 Premiere ihres fünften abendfüllenden Programms „Aus dem Rahmen
gefallen und doch im Bilde“
2015 Premiere des 6. abendfüllenden Programms „Ich lass mich gehen! Kommen Sie mit?“

Kasse: 19.30 Uhr Eintritt: 16 € / 13 €

 

Mi. 09. März – DO 24. März AUSSTELLUNG

 

AUSSTELLUNG des Hospizvereins Rhein-Ahr e.V.: „Hospizarbeit ein Gesicht geben“ mit Fotografien von Sabine Köberling. Öfnungszeiten: MI – SO 14 – 19 Uhr.
Freitag 11.3. 18 Uhr VERNISSAGE der AUSSTELLUNG des Hospizvereins: „Hospizarbeit ein Gesicht geben“ mit Fotografien v. S. Köberling.

 

Donnerstag 10. März 2016, 20 Uhr

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KONZERT des ‚Duo Concertante‘ mit Nancy Dahm (Violine) und Timothy Steeves (Klavier). Eintritt: 12 € / 8 €. Kasse:19.30
Beethoven: Sonate Nr. 5 F-Dur op. 24
Beethoven: Sonate Nr. 10 G-Dur op. 96
—– Pause —–
Beethoven: Sonate Nr. 7 c-Moll op. 30, 2
Das Duo Concertante, bestehend aus Nancy Dahn (Violine) und Timothy Steeves (Klavier) ist am 10. März zum ersten Mal in der Ehemaligen Synagoge in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu Gast. 1997 eroberte das Duo die Bühne und ist bekannt für sein Zusammenspiel auf Augenhöhe und das Spiel der Stimmen wie aus einem Guss. Beide Musiker sind in ihrer Heimat Neufundland und international hochgeschätzt und als Professoren tätig. Ihr Bestreben, junge Musiker auszubilden und mit ihnen zu arbeiten, manifestiert sich über die alltägliche Arbeit hinaus in ihrem eigenen Festival, dem 2000 gegründeten „Tuckamore Chamber Music Festival“, bei dem junge Musiker die Möglichkeit haben, mit Meistern der Kammermusik zusammenzuarbeiten. Der Konzertplan des Duo Concertante ist voll mit Konzerten in Nordamerika, Europa und China. So waren sie u.a. in der Wigmore Hall in London, in San Francisco, in Beijing und der Carnegie Hall zu hören. Für Begeisterung bei Presse und Musikliebhabern sorgte 2013 auch ihre Gesamtaufnahme der Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven. Mit seinen Sonaten op. 24, op. 96 und op. 30, 2 sind sie bei ihrem Gastspiel in Deutschland zu hören.

Samstag 12. März 2016, 19 Uhr

KONZERT FÄLLT AUS !!!

Neu: Freitag, 10. Juni 2016, 20 Uhr

 

KONZERT des ‚Duo Kalinowsky‘: „Das Lied der Mirjam. Werke von jüdischen Frauen-Komponistinnen aus dem 19.-20. Jahrhundert“ mit Semjan Kalinowsky (Bratsche) und Bella Kalinowsky (Klavier). Werke von Helene Liebmann, Fanny Hensel, Minna Keal,
Vally Weigl, Lena Stein-Schneider und Sarah Feigin. Eintritt: 12 € / 8 €. Kasse: 18.30 Uhr.

Das Lied der Mirjam
Der Titel des Programms bezieht sich auf das in der Bibel erwähnte Singen der Prophetin Mirjam am Meer – historisch gesehen ein der ältesten dokumentierten Beispiele der weiblichen musischen Kreativität.
Bezeichnenderweise hat der Berliner Maler Wilhelm Hensel im 19. Jahrhundert seine Frau, die Komponistin Fanny Hensel, geb. Mendelssohn als Mirjam porträtiert.

Das Programm „Das Lied der Mirjam“ besteht aus Werken von jüdischen Komponistinnen, darunter Helene Liebmann, Fanny Hensel, Minna Keal, Vally Weigl, Lena Stein-Schneider und Sarah Feigin. Hinter jedem Namen verbergen sich ein dramatisches Schicksal und ein einzigartiges kompositorisches Schaffen, die, mit kleinen Ausnahmen, der breiten Musiköffentlichkeit unbekannt geblieben sind.
Nach einer jahrelangen Recherche in den Musikbibliotheken und Archiven in Europa und USA, wurde ein einzigartiges Programm zusammengestellt, das ein besonderes Kapitel der jüdischen und europäischen Musik-und Kulturgeschichte präsentiert.

Mittwoch, 16. März 2016, 17 Uhr

(Zwischen)FINISSAGE der AUSSTELLUNG des Hospizvereins: „Hospizarbeit ein Gesicht geben“.