Hebräische Rhapsodie mit Konstantin Gockel und Liudmila Givoina: ABGESAGT!!

Datum: 27/01/2021 15:30


Konzert zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Konstantin Gockel, Violine
Liudmila Givoina, Klavier

Die Gedenkveranstaltung begleiten musikalisch der Violinist Konstantin Gockel und die Pianistin Liudmila Givoina. Konstantin Gockel und Liudmila Givoina stellen ein Programm vor, wie sie es in Krakau, Vilnius und Auschwitz, vermittelt durch die Stiftung Judaica, gespielt haben.

„Jüdische Musik – Roma-Musik“.

Es enthält Werke von E. Bloch, J. Williams, L. Weiner, G. Perlman, D. Milhaud

Internet:  www.konstantingockel.de    www.lgiv.de/duo/

Eintritt: frei    Einlass ab 15.30 Uhr

Konstantin Gockel studierte und besuchte Meisterkurse bei Max Rostal, Igor Ozim, Cecil Aronowitz und Rudolf Petzold. Als Geiger und Interpret seiner eigenen Werke, auch als Konzertmeister des Heidelberger Kammerorchesters, unternahm er Konzertreisen in alle europäischen Länder sowie in die Vereinigten Staaten, nach Kanada, Südamerika und Südkorea. Er erhielt den Grand Prix beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Colmar sowie den „Logos Award for the Best Performance of the Year“ in Gent. Konstantin Gockel spielte über 30 Uraufführungen. Er ist Gründungsmitglied des Clementi-Trios Köln und rief im Jahr 2001 gemeinsam mit der Pianistin Liudmila Givoina das Deutsch-Weißrussische Duo ins Leben. Von seinen Kompositionen produzierte der WDR den Zyklus „Fliehende Worte“. Bei Logos Foundation, Gent, spielte er „Die Stimme der Schlange“ als CD ein.

Liudmila Givoina stammt aus Minsk, Weißrussland. Sie studierte am dortigen Staatlichen Konservatorium bei Prof. Juschkewitsch und erhielt das Konzertdiplom. Sie arbeitete als Repetitorin am Theater und konzertierte u.a. in Weißrussland, Lettland, Litauen und in der Ukraine. Bonn ist seit 1998 ihre neue Heimat geworden. Zahlreich sind ihre Auftritte in Solokonzerten und als Kammermusikpartnerin. 1999 wurde sie bei einem Wettbewerb im Beethoven-Kammermusiksaal Bonn mit dem „Publikumspreis“ ausgezeichnet. Neben ihrer Karriere als Pianistin hat sie sich als Klavierpädagogin einen Namen gemacht. Liudmila Givoina unterrichtet nach der russischen Methode von Professor Heinrich Neuhaus. 2001 gründete sie gemeinsam mit Konstantin Gockel das »Deutsch-Weißrussische Duo«.

Eines der ersten Konzerte fand in der Philharmonie Minsk beim Festival „Minsker Frühling“ statt. Sie gastierten 2009 auf Einladung der Stiftung Judaica in Krakau, Auschwitz und Vilnius, u.a. mit der Uraufführung der Komposition „Verlassene Feuer “.